Baierbach
Baierbach
Baierbach

Gemeinde Baierbach

Baierbach liegt im südlichen Teil des Landkreises Landshut und erstreckt sich über die Hügel des oberen Lernbachtals, eines Zuflusses der Großen Vils.

Unter dem Namen "Purgipah" wurde Baierbach in einer Urkunde von Bischo Anno von Freising im Jahre 855 erstmals urkundlich erwähnt.

Zwei Kirchen prägen das Ortsbild von Baierbach, die Pfarrkirche St. Andreas und die Kirche zu "Unserer lieben Frau".

Kennzeichnend für die ländlich strukturierte Gemeinde sind auch die vielen Weiler und stattlichen Einzelgehöfte.

Das in den Jahren 2021/2022 aufwendig sanierte, denkmalgeschützte Wiesmerhaus dient als Begegnungsstätte sowie als Tagespflegeeinrichtung für Senioren. Maßnahmen wie diese sind für eine kleine Gemeinde wie Baierbach von hoher Bedeutung und fördern die intakte Gemeinschaft in der Gemeinde.

Gemeinde Baierbach
Kirchplatz 1
84171 Baierbach
Tel. 08705/928-0
Fax 08705/928-99
poststelle@vg-altfraunhofen.de
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Infos und Fakten
über Baierbach

Einwohner: 845

Fläche: 16,76 km2

Höhe: 418 m ü. NN

Bevölkerungsdichte: 50 Einwohner je km2

Gründung: 1808

Bürgermeister*in: Luise Hausberger

Projekte aus Baierbach

Freizeit & Erholung und Öffentlichkeitsarbeit

ILE-Radweg

Radeln im südlichen Landkreis

08/2022 – 09/2023

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Regional­budget - Anschaffung Seilnetz­pyramide

Die Gemeinde Baierbach erweitert den Spielplatz um eine Seilnetzpyramide

02/2023 – 09/2023

Regional­budget - Kickerkasten für den Jugendraum in Baierbach

Mit der Anschaffung eines Kickerkastens erweitert die Gemeinde Baierbach ihr Freizeitangebot des Jugendraums im Wiesmerhaus

02/2023 – 09/2023

Boden- und Trinkwasserschutz

Initiative „Grundwasserschutz und Wassersparen“

Große Herausforderungen der Zukunft sind der Schutz unseres Grundwassers und der sparsame Umgang mit dem Trinkwasser. Hierzu sollen die Bürgerinnen und Bürger sensibilisiert werden, in dem Möglichkeiten aufgezeigt werden, was jeder Einzelne dazu beitragen kann.

01/2024 – 04/2026

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Veran­stal­tungen in Baierbach

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Sehens­würdig­keiten in Baierbach

Wiesmerhof Baierbach

Mit einer bewegten Geschichte, die im Jahr 1998 beginnt, schloss sich im September 2022 mit der Übergabe des historischen, vollständig sanierten Wiesmerhauses ein Kreis. Die Hofanlage, der Wiesmerhof, ist in der Beschreibung der Reichsherrschaft von Fraunhofen von 1682 erstmals erwähnt. Nach dem Ankauf im Jahr 1998 durch die Gemeinde erfolgten u.a. eine Erarbeitung eines Instandsetzungskonzeptes, umfangreiche Voruntersuchungen sowie eine liebevolle Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes. Geschaffen wurde ein Haus für die Senioren-Tagespflege, barrierefrei auf zwei Ebenen. Gleichzeitig kann man den Jugendlichen des Dorfes einen eigenen Raum zur Verfügung stellen und ebenso im Erdgeschoss einen Gemeinderaum.

Pfarrkirche St. Andreas Baierbach

Bei der Pfarrkirche St. Andreas handelt es sich um eine spätgotische Anlage mit Satteldach und großen Schallöffnungen im Turm. Gestiftet wurde sie vermutlich 1486 von den Geistlichen Schretl/Chorherr in Schliersee, Stephan/Chorherr in Regensburg, Magister Virgilius Schretl/Pfarrer in Gerzen und Wolfgang Schretl/Pfarrer in Baierbach. Die Grabdenkmäler der Gebrüder Schretl befinden sich in der Pfarrkirche.
2008 wurde die Kirche renoviert, saniert und restauriert. In ersten Schritten wurden der Glockenstuhl und die Glocken selbst erneuert und 2019 feierlich eingeweiht. Am 20. November 2022 wurde die in neuem Glanz erstrahlende Kirche eingeweiht.

Nebenkirche St. Veit in Steinbach bei Baierbach

Zwischen Baierbach und Wambach liegt auf dem höchsten Punkt die kleine Ortschaft Steinbach. Die Filialkirche zu Steinbach wurde am Ende des 15. Jahrhunderts als einschiffiger Bau im spätgotischen Stil erstellt und dem hl. Vitus geweiht. Der heilige Knabe Veit oder Vitus gehört zu den rührendsten Gestalten der frühen christlichen Märtyrer. Bewundernswert ist die um 1740 erbaute Monstranz, die aus der Pfarrkirche von Baierbach stammt.

Nebenkirche "Zu unserer lieben Frau" in Baierbach

Auf einem kleinen Hügel am Ortsrand ragt ein Kirchturm zwischen den Bäumen empor: Die Frauenkirche wurde während der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts errichtet und ist nicht zu übersehen. Aus dieser Zeit stammt das sternförmige Netzgewölbe, das die Decke des Kirchenschiffs schmückt. Aufgrund nachträglicher Erweiterungen und Renovierungen fügen sich hier architektonische Meisterwerke von Spätgotik über Barock bis hin zum Rokoko ineinander. Wer früher beispielsweise aus Krankheitsgründen nicht nach Altötting pilgern konnte, suchte stattdessen Schutz und Hilfe bei "unserer lieben Frau" in Baierbach.

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